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Frau macht sich über das Thema Vorsorge Gedanken.
Eine Scheidung wirkt sich negativ auf die Vorsorgesituation von Frauen aus.

Eine Scheidung wirkt sich negativ auf die Vorsorgesituation von Frauen aus.

Die Scheidungsrate in der Schweiz ist hoch: Zwei von fünf Ehen werden geschieden. Die wenigsten Frauen können sich bei der Heirat und während der Ehe vorstellen, dass sie dazugehören. Dementsprechend kümmern sich viele Frauen während der Ehe nicht um ihre Vorsorge. Mit entsprechenden Konsequenzen: Jede vierte geschiedene Frau im AHV-Alter ist auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Mit anderen Worten: Sie hat zu wenig Geld zum Leben!

Das 3-Säulen-Prinzip aus Frauensicht

Das 3-Säulen-Prinzip aus Frauensicht

Das Schweizer 3-Säulen-Prinzip gehört zu den verlässlichsten Vorsorgemodellen der Welt. Es wurde 1972 eingeführt und in der Bundesverfassung (Artikel 111) verankert. Ein Teil der Vorsorge ist obligatorisch; ein anderer Teil freiwillig. Auch wenn das Gesetz keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht, stehen Frauen bei der Vorsorge in der Regel schlechter da als Männer. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Sie als Frau bei den drei Säulen AHV, Pensionskasse und private Vorsorge achten müssen.

Zwei junge Frauen im Gespräch
Fünf Vorsorge-Tipps für Frauen

Fünf Vorsorge-Tipps für Frauen

In der Schweiz müssen Frauen neu bis 65 arbeiten. Dadurch zahlen sie automatisch mehr in die AHV und vielleicht auch in die Pensionskasse und in die 3. Säule ein. Das heisst aber noch lange nicht, dass sich deshalb auch die Vorsorgesituation für Frauen in der Schweiz verbessert. Im Gegenteil: Frauen müssen sich auch nach der Volksabstimmung vom 25. September dringend um ihre Vorsorge kümmern. Wir haben fünf Tipps für Sie zusammengestellt.

Zufriedene Kundin
Vorsorgelücken bei Frauen

Vorsorgelücken bei Frauen

Im Vorfeld der kommenden AHV-Abstimmung vom 25. September führte das Forschungsinstitut Sotomo eine Umfrage zum Thema «Frauen und Vorsorge» durch. Fazit der Studie: Viele Frauen haben bei der Vorsorge Lücken und verlassen sich zu sehr auf das Einkommen ihres Partners, weil sie die Vorsorge als Gemeinschaftsprojekt betrachten. Das kann fatale Folgen haben. Nicht nur bei einer Scheidung. Zur schlechten Vorsorgesituation trägt auch der Umstand bei, dass viele Frauen nicht in Anlagen investieren wollen, die mit einem gewissen Risiko verbunden sind. Frauen tun deshalb gut daran, sich frühzeitig um ihre Vorsorge zu kümmern. Erst recht, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen zu wenig Geld für die Vorsorge zur Verfügung steht.